Beitrag 49: Menschen verbinden und ihre Zugehörigkeit stärken – eine Lebensaufgabe

Maria Isabel Cáceres Guerrero
(Koordinatorin und Geschäftsführerin des Wolfenbütteler Stadteilnetzwerkes Nord-Ost)

Recht früh habe ich als Spanierin im Harzer Vorland erfahren, was man braucht, um in der Fremde ankommen zu können und zu dürfen.

Denn nichts war für mich selbstverständlich. Nichts war routiniert oder gewohnt. Die vielen Unterschiede zwischen meiner Herkunft und den neuen Lebensumständen lösten Fragen aus, auf die Antworten gefunden werden mussten – im Alltags- und Berufsleben. Hier stand Selbstführung in bestimmten Lebensphasen über der Fremdführung. Zugleich merkte ich schnell, dass besonders in der Fremde Beziehungen zu vertrauten Menschen eine sehr wichtige Kraftquelle sind, um sich in der Fremde wohlzufühlen und tatkräftig sein zu können.

Es waren die sehr positiven Lebenserfahrungen im Einleben in eine neue Umwelt und ich übersetzte sie als Betriebswirtin irgendwann auch in so etwas wie eine Berufung: denn ich begann Menschen, die in der Region Braunschweig ankommen, zu unterstützen und organisiert zu helfen.
Programme und Initiativen in und um Braunschweig wurden entweder von mir initiiert, gemeinsam mit anderen aufgebaut oder geführt wie bspw. der „Überbetriebliche Verbund Frau und Beruf e.V.“, welcher ein Netzwerk für familienorientierte Arbeitgeber/innen in der Region Braunschweig ist, oder das „Haus der Kulturen“, bei deren Konzeption und Vereinsgründung ich mitgewirkt habe und in deren Programmrat ich seit Juli 2014 mitarbeite.

Mit meiner Tätigkeit bei einer „Relocation Agentur“ bekam ich Einblicke in die Alltagsproblematik internationaler Fach- und Führungskräfte, die berufsbedingt in die Region Braunschweig zum Arbeiten entsendet wurden sowie ihren Familien und hoch qualifizierten Lebenspartner/innen. Diese Erfahrungen waren u.a. eine wichtige Grundlage für den mittlerweile sehr erfolgreichen und über die Stadtgrenzen hinausgehenden Verein der „International Women’s Association Region Braunschweig e. V.“ (IWA-BS), den ich als 2. Vorsitzende seit der Gründungsstunde in 2006 ehrenamtlich mitführe. Der Verein unterstützt neuankommenden Familien dabei, in und um Braunschweig schneller anzukommen, sich zu vernetzen, sich zu eigenen Themen zu organisieren, sich einzuleben und wohlzufühlen.

Die IWA-BS übernimmt als ehrenamtlich geführter und gemeinnütziger Verein die Rolle als Vernetzer/in und beschleunigt ein gutes Ankommen. Denn wie eine unserer Mitglieder sagte: „Dank der IWA-BS kann ich in Braunschweig leben und nicht nur überleben.“
Menschen helfen, anzukommen und ein zuhause zu finden, ein Miteinander selbst zu gestalten und mich dabei überflüssig zu machen und dafür die Plattform, die Infrastruktur zu geben – das ist eine meiner inneren Lebensaufgaben.

Maria Isabel Cáceres Guerrero
Koordinatorin und Geschäftsführerin des Wolfenbütteler Stadteilnetzwerkes Nord-Ost

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