Beitrag 71: Vom Sport lernen: Ohne Führung geht es (bei mir) nicht

Günther Kasties
(Geschäftsführender Gesellschafter OECON Holding & Consulting GmbH)

 

Nur zuschauen – das ging und geht bei mir gar nicht; ich finde es wichtig, dass Dinge vorankommen. Und ich bin davon überzeugt, dass in vielen Bereichen unseres Lebens jemand Verantwortung übernehmen muss. Menschen und Prozesse brauchen Führung.

Immer wenn ich das Gefühl von Stillstand, Strukturlosigkeit oder Zielunklarheit hatte, bin ich in die Bresche gesprungen – habe Verantwortung und damit mal mehr, mal weniger „offiziell“ den Führungsauftrag übernommen.

Bewusste Führungsaufgaben habe ich zuerst bei der Bundeswehr übernommen, in der ich mit 21 Jahren schon als sehr junger Offiziersanwärter plötzlich „Chef“ wurde. Durch überwiegend gute Ausbilder und schnelles, intensives Lernen für das Handeln in kritischen und herausfordernden Situationen, konnte ich mir der Verantwortung für Mensch und Ausrüstung bewusst werden.

Zeitlebens hat auch der Sport eine wichtige Rolle gespielt: Als Teil einer Mannschaft lernt man Rollenverhalten und Verantwortung. Man verliert gemeinsam und gewinnt gemeinsam. Auch auf dem Platz braucht die Mannschaft Führung in ganz unterschiedlichen Ausprägungen. Ich war in vielen Mannschaften im Herrenbereich auch Mannschaftsführer, ein alter Begriff, der aber gut den Sinn dieser Rolle zum Ausdruck bringt. Heute spricht man viel von Führungsspielern, von denen man erwartet, dass sie Verantwortung auf dem Platz übernehmen und die anderen mitziehen. Vom Mannschaftssport kann man zu dem Thema viel lernen. Inzwischen habe ich die aktive Rolle auf dem Rasen gegen die aktive Führung des Vereins getauscht. Auch das geht nur im Team.  

Die eigentliche „berufliche“ Entwicklung ist auch mehr oder weniger durchgängig von „Führungspositionen“ geprägt – von eher „informeller“ Führungsarbeit über die Team- und Projektleitung bis hin zu meiner heutigen Geschäftsführungstätigkeit.

Ich habe oft die Initiative ergriffen, wenn mich mein „Blick für fehlende Führung“ nicht getäuscht hat, habe eher lieber selbst gestaltet, mich mindestens selbstbewusst eingemischt und versucht, damit Einfluss zu nehmen – habe damit Verantwortung übernommen und vor allem: Spaß gehabt.

Ich selbst folge auch gerne Menschen, denen ich vertrauen kann, die aktiv ein Ziel verfolgen und einen Plan haben – und die mir diesen Plan auch „erklären“ können. In diesem Sinne sind das „Vorbilder“ oder Leitfiguren, an denen ich mein eigenes Führungshandeln ausrichte und meinen Führungserfolg messe:

Menschen Vertrauen schenken, Ihnen genau zuhören, sie individuell ansprechen und behandeln und wertschätzen. Begeisterung für realistische und erreichbare Ziele und Aufgaben schaffen und Verständigung durch Dialogbereitschaft und Interaktion erzeugen.

Wenn das gelingt, lasse sogar ich mich gerne führen; zum Beispiel in familiären Angelegenheiten.

 

 

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Bild Günther KastiesZur Person:

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